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8 heiße Rolli-Facts

8 heiße Rolli-Facts

8 heiße Rolli-Facts!

Nachfolgend halten wir einige heiße Informationen zum Rollstuhltennis bereit. Sieht man einmal vom Tennisrollstuhl als zusätzliches drittes Sportgerät ab, wird schnell klar, dass es praktisch nur einen einzigen Unterschied zum Fußgängertennis gibt: der Ball darf zwei Mal aufspringen! Die frühere Präsidentin des Deutschen Rollstuhltennis-Verbandes, Regina Isecke, wollte in der Betrachtung nie einen Unterschied machen zwischen dem Spiel als Fußgänger oder aus dem Stuhl heraus. Sie pflegte immer zu betonen: „Rollstuhltennis ist Tennis! Basta!” Diese Aussage möchten wir gern weitertragen.

 

 

Es gibt regeltechnisch nur einen einzigen Unterschied: der Ball darf zwei Mal aufticken, bevor er geschlagen wird, muss er aber nicht. Die Weltklassespieler versuchen aber die Zwei-Sprung-Regel so oft es geht zu vermeiden, um das Spiel schnell zu halten. Bei Platz, Bällen und Zählweise gibt es keine Unterschiede zum Fußgängertennis.
1976 in den USA. Schon 11 Jahre später integrierte die International Tennis Federation (ITF) Rollstuhltennis ins Programm. Kurz darauf gründete sich auch der Deutsche Rollstuhltennis-Verband (DRT), dem Weltklasse-Athletin Regina Isecke lange Jahre vorstand und das Rollstuhltennis hierzulande in leidenschaftlicher Art und Weise nach vorne trieb. Unterdessen wurde Rollstuhltennis als Ressort in den Deutschen Tennis Bund integriert.
Ja! Seit 1992 gehört Rollstuhltennis zu den paralympischen Disziplinen. Der Bonner Kai Schrameyer konnte bei der Premiere 1992 in Barcelona sensationell sogar die Silbermedaille erringen. Acht Jahre später gewann er in Sydney bronzenes Edelmetall. Regina Isecke gelang dieses Kunststück 1992 - ebenfalls in Barcelona.
Der ist alles andere als preiswert! Nicht selten muss man für einen angepassten Stuhl zwischen 4.000 und 12.000 Euro hinblättern! Meist müssen das die Spielerinnen und Spieler selbst finanzieren. Die Kasse zahlt selten.
Der Tennisrollstuhl ist extrem leicht und die Laufräder haben einen ordentlichen Sturz, so dass ein Kippen nahezu unmöglich ist und der Stuhl deutlich wendiger wird. Auch hat der Tennisrollstuhl zur Steigerung der Sicherheit und Stabilität zusätzliche Kippstützen und Stützräder. Man spricht dann von einem »Four- or Fivewheeler«.
Ja! So wie die Federers und Kerbers international auf Tour gehen, gibt es auch für Rollstuhlfahrer einen internationalen Turnierkalender. Organisiert wird das alles von der ITF, die auch die Weltranglisten pflegt.
In der Tat! In der zweiten Grand-Slam-Woche beginnen die acht besten Rollstuhl-Tennisspieler der Welt (meist Donnerstags) mit ihren Wettkämpfen. Dann wird in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York parallel zu den Fußgängern gespielt. Die Rollstuhlfahrer teilen sich dann auch mit den weltberühmten Fußgängern ein und dieselbe Kabine.
Rollstuhltennis darf spielen, wer ein Handicap besitzt, welches die Ausübung des Tennissports als Fußgänger dauerhaft unmöglich macht (Nervenschädigungen oder Fehlbildungen der unteren Extremitäten, Querschnitt, Amputation). Darüber hinaus gibt es die so genannte »Quad-Klasse« (Behinderung der oberen Extremität bzw. gleich mehreren Behinderungen).